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TRIEBE

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Das Giesinger Noise-Trio TRIEBE rüttelt uns mit prägnanten Texten durch. Was kann man machen, wenn die daueraufgeladene Stimmung des gesellschaftlichen Politbullshits genauso an den Nerven zerrt wie der unvermeidliche Untergang im Klimadesaster. Zusehen, wie die einen mit ihren Dildos ins Weltall fliegen, während andere ihr Leben wie in der Massentierhaltung absitzen? Als, einem Wunder ähnlich, ein Bandraum in der Nachbarschaft frei wird, wittern Manne, Ju und Fabi die Chance, ihrem inneren Ungleichgewicht einen Ausdruck zu geben.

 

Als Mitbewohner/Musiker/BFF´s wird gleich begonnen dem aufgebauten Frust eine Plattform zu geben. Fatalismus bringt aber auch niemanden weiter, also müssen Gitarrenkrach, Basswände und Geschrei mit zynischen Zeilen und Algorithmus-konformen Dance Passagen geschmückt werden. Um aber nicht auf die Top 100 zu rutschen brüllt man in Telefonhörer und lötet irgend ein DIY Zeug an die Verstärker, muss man wenn man kann. Nach einigen Aufnahmen, die die Band selbst produziert hat, entstanden in der Zeit der zugesperrten Türen noch drei Electro Songs, welche genauso schranzen wie dein Lieblings-Technoladen am Sonntagmorgen. Oder vielleicht auch nicht.

Solange die Welt brennt, Idioten was zu melden haben und ungleiche Zustände Standard sind, solange die sauberste Stadt keinen Platz für jede*n hat und ihren Ruf durch alkoholisierte Arschlöcher schmieden lässt, werden TRIEBE genug Punkte auf ihrem Agile Task Board haben, um neuen Krach rauszuschleudern. Live wird die Band von Danigore unterstützt, die ihr Wissen über Foto/Animation und Ästhetik nutzt, um mit Hilfe analoger und digitaler Module ekstatische Rückkopplungen und zerrende Motive auf die Band zu projizieren.

TRIEBE mit Danigore: eine multisensorische Reise durch verzweifelte Herzen. In Farbe.

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